Leichtigkeit beim Schreiben, geht das überhaupt? #mindset [SC019]

Bereitest du auch noch alle deine Worte einzeln in deinem Kopf vor oder schreibst du schon? ^.~ Leichtigkeit ist das neue Schlagwort. Und wie bzw. ob du diese auch für dich in deinem Schreiben leben kannst, darum geht es in der heutigen Podcast-Episode.

Das hier ist eine Mindset-Folge. ^^

Schreib Chaos Podcast   teaser Kachel


Schreib Chaos! - Shownotes episode 19:

Gerade wir Deutschen haben ja des öfteren die Einstellung, dass etwas, das richtig gut sein soll, mit dem wir Erfolg haben wollen, das sich lohnen soll, so richtig anstrengend sein muss.

Erst die Arbeit! Und dann erst das Vergnügen!

Kennst du das oder diese Wendung aus deinem eigenen Umfeld? ^^

Im Unterschied dazu gibt es mittlerweile eine Gegenbewegung. Darin ist des Öfteren von "Leichtigkeit" die Rede. Ich höre dieses Schlagwort immer wieder von Unternehmensberaterinnen und -beratern oder auch in der Persönlichkeitsentwicklungsbranche. Ein Großteil hat sich eben dies auf die Fahnen geschrieben.

"Starte dein Business mir Leichtigkeit."

"Bringe mehr Leichtigkeit in dein Leben."

Oder wenn wir das jetzt mal auf das Kernthema dieses Podcast herunter brechen:

"Schreibe mit Leichtigkeit."

Ergänzung zur Podcast-Folge
(für mehr Kontext höre am besten einfach mal rein ^^)

Doch was heißt das denn jetzt und - was noch viel wichtiger ist - was bedeutet das für dich und deinen Weg ins Schreiben?

Wir kamen vor eine Weile bei unserem Autorenstammtisch auch mal auf das Thema. Gut, keiner sagte so etwas wie "Ich wünschte, ich hätte mehr Leichtigkeit beim Schreiben."

Der allgemein zusammengefasste Wortlaut sah eher so aus:

  • "Hach ja, das muss ich auch noch schreiben." oder
  • "Ich muss mich immer zwingen, dass ich mich da ran setze." oder
  • (falls du dich noch zu den Einsteigerinnen oder Einsteigern in Schreiben zählst ^^') "Eigentlich würde ich ja auch gerne schreiben, aber mir fehlt noch / ich würde gern / ich habe doch noch gar nicht ..."

Schön, mit dem, was wir uns im weitesten Sinne unter Leichtigkeit vorstellen, hat das wohl weniger zu tun.

Aber was wäre denn das Gegenstück dazu?

Wie wär's mit:

"Ich schreibe wann und wie mir danach ist."

Erkennst du den Unterschied? Sprich diesen Satz ruhig zwei, drei mal laut für dich aus. Wie fühlst du dich dabei?

Über die Leichtigkeit beim Schreiben

Ob uns etwas leicht oder schwer fällt, ist sehr oft keine Frage deines Talents, deiner Fähigkeiten oder deines Wissens. Du kannst z.B. riesigen Spaß und Freude an etwas haben, worin du weder gut noch talentiert bist. Wenn du gerne singst, brauchst du dafür weder eine Ausbildung noch musst du darin gut sein. Das Prinzip der Karaoke-Bars und der Unterhaltungswert von Casting-Shows lebt regelrecht davon.

Wenn du gerne Spielst - seien es Brett- oder Videospiele - musst du auch nicht jedes Mal gewinnen, weil es gar nicht so sehr um das Gewinnen sondern viel mehr das Erfahren geht. Bei Gesellschaftsspielen ist es das Miteinanderzeitverbringen. Bei Videospielen geht es um das bestreiten von Missionen und Herausforderungen - alleine oder in der Gruppe. Klar ist es gut, dass du auch mal gewinnst, aber du musst kein Meister oder keine Meisterin darin sein. Denn das ist gar nicht das Ziel. Und deshalb spielen wir.

Auch in meinem Online-Kurs "Frei schreiben: wie anfangen?" gehe ich kurz auf dieses Konzept des Spielens ein. Mal gelingt es, mal gelingt es nicht. Aber beides ist okay. - Weil wir daraus lernen.

Kaum jemand zerbricht sich den Kopf über solche Fragen, wie "Och, stimmt, diese eine Runde "Mensch ärgere dich nicht" muss ich unbedingt noch spielen." oder "Ich muss mich immer zwingen, dass ich mich an die Playstation zum Zocken setze." - Nein, es wird sich hingesetzt - vielleicht noch ein kurzer Blick in die Spielanleitung riskiert - und dann wird's durchgezogen!

Ja, und warum auch nicht? Stell dir vor, du würdest deinen geliebten Spiele-, Gaming- oder (wenn deises Thema gar nicht's für dich ist) Lese-, Fernseh-, Bastel-, Puzzle- oder Party-Abend (such dir aus, was für dich passt und dir Spaß macht), genau so angehen, wie du das Schreiben (jetzt noch) angehst. ^.~

Gut, ich kenne auch Menschen, die genau mit diesem "Ach ja, ich muss noch..." ihre Hobbys angehen. Aber Hobbys sind im Normalfall Tätigkeiten, die dir Spaß machen. Und ja, es kann auch Spaß machen, wenn es so richtig Anstrengend ist. Nehmen wir wieder das Beispiel von den Spielen. Sie würden keinen Spaß machen, wenn du immer nur gewinnst. Vor einiger Zeit hatte ich auch so ein Videospiel am Wickel. Offenbar für eine sehr, sehr junge Zielgruppe, denn - also ich bin alles andere als gut in Videospielen ^^ - jedes Mal, wenn ein "GAME OVER" mich erreichte, wurde ich mit einem immer besseren Supersonder-Equipment ausgestattet, so dass verlieren irgendwann gar nicht mehr möglich war. Spaß machte das nicht. Stattdessen wurde es dann zur Herausforderung, diesen hilfreichen Hilfspaketen auszuweichen. ^^'

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Schön, also wieder zurück zur Leichtigkeit und dem Schreiben.

Leichtigkeit heißt also keineswegs, dass du dich einfach hinsetzt und *hoppla* das Buch ist fertig. Nein.

Leichtigkeit ist die Grundeinstellung in deinem Kopf, mit der du die Probleme, Herausforderungen und Unwegbarkeiten angehst, die sich - beim Schreiben, im Leben, im Spaße wie im Spiel und Sport - halt eben so ergeben. Denn letzten Endes ist das Schreiben immer ein Mittel zu einem bestimmten Zweck, z.B. um deine Geschichte, dein Buch, deinen Blog zu schreiben, deine Gedanken zu ordnen, dich der Welt mitzuteilen.

Es ist wie das Treiben von Sport, um gesünder zu leben, besser auszusehen oder in einer Gemeinschaft zu sein. Beim Spiel geht es um gemeinsame Zeit oder das Lösen von Rästeln und kniffligen Aufgaben. Wir verfolgen einen Zweck mit dem, was wir du. Ich verfolge einen oder verschiedene Zwecke damit, dass ich meine Bücher schreibe, diesen Podcast hier betreibe, für 2020 eine Video-Challenge mit je einem neuen Video pro Tag durchziehe, dir hier und in meinen Kursen mein Wissen und meine Erfahrung vermittle ...

Wie ist das bei dir? Warum schreibst du?

Und damit wäre ich auch schon bei meinem Impuls für dich und heute:

Mach dir jetzt in diesem jungen Jahr einmal - und in den folgenden Wochen immer wieder klar -, warum du schreibst. Warum du schreiben möchtest.

Sobald dein Grund stark genug ist, kommst du automatisch auch in deine Leichtigkeit.

Ach ja, und streiche bitte diesen Glaubenssatz, dass Arbeit immer anstrengend zu sein hat und keine Spaß machen darf. Denn das genaue Gegenteil ist der Fall und durch und durch erstrebenswert. ^.~

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