Besser schreiben, kann ich das lernen? #praxis [SC021]

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Beruflich, privat und kreativ besser schreiben. Ist das möglich? Kannst du das wirklich lernen? Oder ist es eben, wie es ist und du musst es einfach so akzeptieren? Genau um diese Fragen geht es heute.

Das hier ist eine Praxis-Folge.


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Schreib Chaos! - Shownotes Episode 21:

Wenn du die Vermutung oder vielleicht sogar die Bestätigung von außen bekommen hast, dass du deine Fähigkeiten im Schreiben noch verbessern könntest, bist du schon einmal kein Einzelfall. Außerdem gilt ja immer irgendwie die Devise "Besser geht immer.", oder? ^.~

So, aber kommen wir erst mal zu den Grundlagen...

Wenn du das Schreiben nicht gewohnt bist, oder es nicht gewohnt bist, dich über das Schreiben zu äußern und mitzuteilen, kann es dir durchaus schwerfallen "gute" Ergebnisse abzuliefern. Das ist völlig normal und folgt quasi dem Prinzip des Laufenlernens. Du probierst es - bist nicht erfolgreich - probierst es noch mal - bist nicht erfolgreich - probierst es noch mal - bist nicht erfolgreich - probierst es noch mal - ...

Denn der Grund dafür ist folgender:

Das Schreiben ist eine Fähigkeit, die du erlernen und durch häufigen Gebrauch verbessern kannst.

Wie gesagt, so viel als Grundlage. Ich denke mal, das ist dir auch nicht so wirklich neu und vielleicht kennst du diese oder eine ähnliche Formulierung längst als sogenannte "Scheißhausparole". ^.~

Aber ja, es ist wirklich etwas Wahres dran. Doch genau so etwas Wahres ist auch an einem sehr bekannten Zitat dran (das u.a. so oder so ähnlich auch Albert Einstein zugeschrieben wird):

"Wahnsinn ist, wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber andere Resultate erwartet."

Oder mal alles zusammengefasst und kurz gesagt:

Wo hört das Lernen auf und wann fängt der Wahnsinn an?

Also, bis wohin macht es für dich Sinn immer wieder zu schreiben, vielleicht die immer gleiche Art von Text, vielleicht an ein und demselben Thema, vielleicht an ein und derselben Geschichte?

Denn Fakt ist, wenn du das, worin du deiner Meinung nach noch nicht gut bist, quasi immer wieder schön nach Schema "F" anwendest und sich trotzdem nichts verändert, wird sich da auch langfristig nicht viel verändern oder verbessern.

Das liegt im Übrigen daran, dass wir schlussendlich nur "besser" werden oder uns weiter entwickeln, wenn wir uns an neuen Dingen ausprobieren. Allein nur deshalb, weil wir dann das, was wir (mehr oder weniger) schon können in eine völlig neue Relation setzen müssen.

Das Ausprobieren von Neuem gibt dir - ganz gleich, ob dir das, was du da gerade ausprobierst, gefällt oder nicht - wenigstens schon mal eine Richtung vor, in die du deine Fähigkeiten entwickeln kannst oder von der du dich genauso gut auch weg entwickeln kannst.

Wichtig ist, dass du dich einfach mal aus deiner bisherigen Komfortzone des Schreibens heraus bewegst.

Und für den Fall, dass das Schreiben bisher alles andere als eine Komfortzone für dich ist, schau dir gerne mal meinen Online-Kurs "Frei schreiben: Wie anfangen?" genauer an. Denn in diesem Kurs geht's nämlich darum, dass du das Schreiben zu deiner Wohlfühlzone machst und dass du dir mit dem Bonus-Kurs "15 Wochen Schreib-Erfahrung" bei der Gelegenheit noch so etwas wie einen Werkzeugkasten der "Schreibtechnischen Möglichkeiten" zulegst. - Ja, diese Empfehlung in eigener Sache gönne ich mir mal an dieser Stelle. ^.~

Frei schreiben wie anfangen 15 wochen schreib erfahrung   gruen

So, aber jetzt noch einmal zurück zu deiner Komfortzone bzw. zum Verlassen dieser.

Um genau das zu erreichen, suche dir am besten etwas, ein Thema und eine Art von Text, mit dem oder der du bisher rein praktisch nicht so viel am Hut gehabt hast. Das heißt, wenn du bisher nur kreativ geschrieben hast, gehe mal einen gut recherchierten Artikel zu einem aktuellen Thema mit klarer Faktenlage an. Wenn du bisher vornehmlich nah an der Realität, an deinem realen Erleben oder deinem Wissen geschrieben hast, probiere dich an einer durch und durch erdachten und gern auch mal absurden Geschichte aus.

Und nein, es geht jetzt nicht darum, dass du in diesen Bereichen - die du vielleicht magst, vielleicht aber auch so gar nicht verstehst - einfach mal nur so guckst, was in etwa so vom reinen Draufgucken her denn anders ist. Ich denke, da es sich um das - idealer Weise - genaue Gegenteil dessen handelt, was du bisher sonst so machst, ist dir dieser grobe Unterschied schon längst bewusst.

Also sei da ruhig auch einmal ehrlich zu dir selbst. Denn sobald du dich wirklich mal daran machst, so ein - ich sage mal - fremdartiges Stück Text zu schreiben, wirst du merken, dass du mit deiner bisherigen Herangehensweise plötzlich nicht mehr einfach so weiter kommst. Und ja, ich meine zieh das mal wirklich durch. Ein kurzer Text so ca. eine DIN A4 Seite reicht ja für das Erste.

Hier findest du mehr zum Thema Datenschutz. Natürlich kannst du dich jederzeit wieder austragen.

Wenn du gar nicht weißt, wie und wo du damit anfangen sollst, such dir ein paar Beispiele zur Orientierung. Schau dir an, wie diese Texte aufgebaut sind, welche Formulierungen verwendet werden, was anders ist im Vergleich zu der Art und Weise, wie du bisher schreibst.

Nochmal: Warum ist es wichtig, gerade das mal auszuprobieren, was dir auf den ersten Blick gar nicht so nahe liegt?

Ich sage es mal so, wir alle, du, ich, jeder und jede von uns leben in einer Filterblase. Das ist völlig normal und hat auch sein Gutes, denn dadurch kriegen wir Sicherheit in unser Leben, in unseren Alltag und in unser Sozialleben. Wenn du dich allerdings irgendwie weiter entwickeln möchtest, kann genau diese Filterblase zu einem Problem für dich werden. Denn oft sorgt sie eben durch den Filter ("dass wir es eben so und nicht anders kennen") dafür, dass wir neue Möglichkeiten, Methoden und Optionen gar nicht erst als solche wahrnehmen. Ja, vielleicht sogar als Unfug abtun. Fälschlicher oder eher unbekannter Weise. Der Grund ist der, dass wir, unser Kopf ist gar nicht darauf geeicht. (Man nennt so etwas auch Priming. ^^)

Eben deshalb, ist es so wichtig für dich, einfach bewusst und aktiv - das heißt hier in unserem konkreten Fall: schreibend!!! - über deinen Tellerrand zu gucken. Das erst eröffnet dir einen Blick für neue oder andere praktisch angewandte Methoden des Schreibens und somit auch die Möglichkeit, dass du beim Schreiben eben besser wirst. ^^

Also dann, so viel damit auch zu deinem Impuls oder besser Auftrag für heute. Mach dich an deinen persönlichen Blick über den Tellerrand! ^o^

Schreib mir gerne, an was für eine Art Text du dich zum Verlassen deiner Komfortzone gewagt hast. Entweder in die Kommentare unter diesen Blog-Beitrag oder unter den entsprechenden Instagram-Post.

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