Über globale und persönliche Krisen und wie du sie durchstehst #realtalk [SC027]

Da bin ich wieder! ^^ Tja, manchmal macht das Leben den Eindruck, als hätte es immer wieder völlig neue Pläne für dich vorgesehen. Manche nehmen wir wohlwollend entgeben, aber andere stellen dich vor eine Wand nach der anderen. Ganz genau so ist es mir in den letzten Monaten ergangen und das tatsächlich noch ganz ohne Coronavirus. Aber nein, das hier wird keine Episode voller "Mimimi, ach je! Ich armes Tucktuck ...". Trotzdem wird diese Folge ein gutes Stück persönlich und es geht mal weniger um's Schreiben, sondern darum, was du für dich aus deinen globalen und persönlichen Krisen machst. Das hier ist eine Realtalk-Folge. ^.~

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Schreib Chaos! - Shownotes Episode 27:

Ich habe lange überlegt, wie ich das Thema heute angehen könnte.

Aber kommen wir erst einmal, zu dem was passiert ist und warum es in den letzen fünf Wochen hier so ruhig geworden ist.

Mein Vater ist gestorben. Völlig unerwartet, wenn auch nach über drei Monaten hin und her zu diversen Ärztinnen und Ärzten. Aber dann endlich hatten wir sie, die Info: "Gut, er ist über den Berg. Keine Ungewissheit mehr. Endlich Klarheit. Die Hoffnung auf Genesung besser denn je." Erstaunlich wie so ein unterschwelliges Auf und Ab an den eigenen Nerven zerren kann, vor allem unbewusst. - Aber dann: der Supergau. Lungenembolie. Exitus.

Das hat keiner kommen sehen. Ganz besonders nicht die Ärzte.

Und da war sie dann meine nächste große Wand, vor die das Leben mich Anfang Februar gestellt hatte.

Um es kurz zu machen, das Ende vom Lied ist, dass ich noch zwei Wochen erstaunlich, wenn nicht gar erschreckend reibungslos und sachlich funktioniert habe. Totzdem zog ich Mitte Februar für mich die Reißleine. Ich habe alles auf Stillstand gesetzt. Wirklich alles. Obwohl genau das eigentlich völlig untypisch für mich ist.

Tja, aber so ist das eben, das kommt vor, so eine Krise.

Die Krisen hier und heute - und eben auch Corona ...

Wie du und ich ja heute wissen, Krisen kommen sowohl persönlich im Kleinen wie auch bundesweit oder global im Großen vor. (Falls du diese Episode irgendwann später hörst: Ich spreche von der Coronavirus-Pandemie 2020. ^^)

Aber egal wie groß oder klein so eine Krise von außen her betrachtet ist. Wenn sie dich individuell betrifft, und dich sogar sehr trifft, dann kann das für dich zu einer seelischen, emotionalen und psyichen Zerreißprobe werden.

Und das ist völlig normal. - Ja, denn für dich ist diese Veränderung - denn etwas anderes ist eine Krise im Grunde nicht - eben nicht normal.

Dabei kann diese Veränderung völlig verschieden ausfallen. Es kann wie in meinem Fall der plötzliche Verlust eines geliebten Menschen sein. Es kann eine gesundheitliche Einschränkung, wie eine schwere Krankheit, sein. Genauso gut aber auch eine Kündigung, die Trennung in einer Beziehung, ein fataler Misserfolg, die Reaktion oder Worte eines Menschen oder etwas, das sich - wie die gegenwärtige Coronavirus-Pandemie - vor dich stellt und scheinbar willkürlich und agressiv in deinen Lebensrhythmus eingreift, vielleicht sogar deine wirtschaftliche und gesundheitliche Existenz bedroht.

Wie gesagt, es ist völlig Normal, dass du erst einmal gar nicht weißt, wo dir der Kopf steht.

Oder dass du diese Veränderung ganz zu erst auch einfach leugnest, ignoriest oder für völlig überzogen hältst.

Ja, alles völlig normal - mal abgesehen von der Krise an sich. Und ist dieses Normale an dieser Herangehensweise an das Unnormale nicht auch irgendwo beruhigend? ^^'

Krisen gehören schlicht dazu, zum Leben, zu unser Gesellschaft. Einige kommen häufiger vor, andere seltener.

Mit anderen Worten, eigentlich sind wir an Krisen längst gewöhnt. Denn wir haben teils individuelle, teils sehr ähnliche Bewältigungsmechanismen.

Denn auf das Durcheinander und vielleicht sogar die damit einhergehende depressive Stimmung, bedingt durch hilflosigkeit und Angst vor dem Ungewissen, folgt in der Regel die Akzeptanz und wir fügen uns. - Erst mal. Um dann weiter zu sehen, was eigentlich unter den neuen Bedingungen noch so möglich ist. So das allgemein bekannte Strickmuster. ^^

So, aber wie kriegst du die Panik, die Angst, die Ungewissheit in der Krise für dich in den Griff?

  1. Gönne dir Abstand, mach eine Pause von dem, was dich so aufreibt - und ja, auch im einem Stressigen oder auch "systemrelevanten" Job ist das möglich.
    Natürlich ist die Arbeit wichtig, aber wenn es dir nicht gut geht - gerade seelisch - und du dich nicht richtig konzentrieren kannst, wie schlägt sich das dann wohl auf deine Arbeit nieder?

  2. Wenn es mit diesem Herausnehmen aus deinem Krisenmodus nicht klappt, such dir Hilfe, sprich mit Meschen, die ähnliche Probleme haben. Diese Bestätigung:
    "Das, was du in dieser Situations durchmachst, ist normal und es ist okay."
    ... das kann deine Seele so unglaublich erleichtern.

  3. Wenn du Ruhe hast, dann schau dir in dieser Ruhe mal gaaaaanz langsam an, womit genau du es eigentlich zu tun hast - vielleicht hilft auch hier der Austausch mit ähnlich Betroffenen, vielleicht hilft es dir zu meditieren, vielleicht schreibst du darüber. Ich habe anfang des Jahres mit dem Journaln (oder Journaling? ^^') angefangen und auch das kann helfen, deinen aktuellen Standpunkt zu ermitteln und einen ersten vorsichtigen Blick auf dein Leben nach der Krise zu werfen. ^_^

Denn jawohl: Es wird ein "Nach der Krise" geben.

Auch wenn es, wie jetzt in Zeiten von Corona ein bisschen präapokalyptisch anmutet. Aber das Danach wird kommen. Und lass dir Zeit für diesen Blick auf das Danach. Es muss dir nicht sofort klar sein, wie es für dich in deiner konkreten Krise weiter geht. Manchmal kommt der Geistesblitz sofort, machmal erkennst du es erst langsam, z.B. Wochen oder Monate später. Nach dem plötzlichen Tod meiner Mutter vor fünf Jahren hatte ich zwar Monate lang halbwegs gut funktioniert, aber es hat ein halbes Jahr gedauert, bis ich diese unausweichliche Tatsache für mich erst so richtig verarbeitet hatte. Gerade aus diesem Grund habe ich für mich "dieses Mal" entschieden, mich erstmal für vier, fünf Woche aus allem raus zu nehmen. Zu gucken wohin die Reise geht. Wohin ich reisen möchte.

Na ja gut, und dann kam erst die Absage der LBM (Ein Urlaub, den ich mir dieses Jahr so händeringend mit ein paar Freundinnen hatte  gönnen wollen . ^^') und halt noch der ganze Rest rund um das Coronavirus. -.-*

Aber hey, auch das stehen wir durch. Zur Ruhe gekommen sind wir in weiten Teilen Deutschlands ja schon, und ich bin schon jetzt gespannt, wie sich unsere Gesellschaft nach oder schon im Zuge dieser Herausforderung entwickeln wird. ^^

Ach ja und noch etwas ...

Postraumatisches Belastungstresssyndrom:
Das ist eins schlimme Sache und es kommt vor.

ABER

Posttraumatisches Wachstum:
Es ist rein von unserer Entwicklung her vorgesehen und tatsächlich derNnormalfall (Anderen Falls wären heute alle wir gar nicht hier. ^.~). UND wenn wir Deutschen eines können, dann ist es, den Normalfall möglichst zeitnahr wiederherzustellen. (Ich sage nur Wirtschaftswunder und Wende.)

Jetzt wird's speziell ... ^.~

So und damit du gut durch diese aktuelle Ausnahmekrise kommst, habe ich heute und naja eben so lange wie es dauert, ein "F**k you Coronavirus!"-Special für dich. Damit du fix auf andere geanken kommst, und für dich auch endlich mal diese eine kleine fiese Baustellen mit dem freieren und besseren Schreiben für dich klärst, bekommst du meinen Selbstlernkurs "Frei schreiben: Wie Anfangen?" Absofort zum halben Preis. Dieses Angebot gilt so lange bis du und ich theoretisch wieder einfach mal so abends bei einem Cocktail in einer Bar zusammensitzen könnten. ^_^

Der Sonderfall:

Wenn du in einem der sog. systemrelvanten Berufe - an der sog. Front - tätig bist, also als Krankenschwester/pfleger, Ärztin/Artz, Verkäufer/in im Lebensmittelsupermarkt oder wenn du in der Apotheke beruflich hinter dem Tresen stehst, bekommst du diesen Kurs in der Selbstlernvariante von mir komplett kostenfrei. Schreib mir dafür einfach eine Mail an post@plattilorenz.de mit dem Betreff "Ich helfe" und erzähl mir kurz, wo du in welcher Position tätig bist bzw. welchen Tätigkeiten du dort nachgehst.^^

So oder so, Ich freue mich, wenn dich der Kurs auf andere Gedanken bringt und du endlich das angehst, was du ohnehin schon lange vor dich herschiebst. Denn ganz genau dafür ist dieser etwas unorthodoxe Schreibkurs schließlich da. ^.~

Also in diesem Sinne: Vielen Dank für deine Zeit, bleib gesund und schreib Chaos!


Höre den Schreib Chaos! Podcast genau dort, wo du es möchtest! ^^

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